Vysehrad – Hochburg

Vysehrad wurde als befestigte Burgstätte der Premyslidendynastie am Ende des 10. Jahrhunderts gegründet. Die Vysehradanlage beinhaltete ein Königspalais und kirchliche Bauten der Vysehradkapitel, die König Vratislav II. 1070 der Kompetenz des Prager Bischofs entzog und direkt dem Papst unterstellte.  

Vysehrads königlicher Bereich wurde im 15. Jh. während der Hussitenkriege zerstört. Von den Hussitenkriegen bis zum 17. Jh. verwandelte sich Vysehrad in eine Gemeinde mit ca. 50 Bürgerhäusern.

Ab Mitte des 17. Jh. wurde die Vysehradanlage in eine Zitadelle für Artillerie umgebaut. In den Händen des Militärs blieb Vysehrad bis 1911.

Sehenswertes auf Vysehrad                                                                   Fotogalerie
Festungskasematten – Kasematten waren Gänge in Festungswällen, die zum Sammeln der Truppen und ihrer unbemerkten Verlegung dienten. Die Vysehradkasematten sind 1 km lang, etwa 2 m hoch und 1,5 m breit. Oberhalb der Kasematten befindet sich eine Erdaufschüttung von ca. 7-12 m. Ein Korridor der Kasematten mündet in den Saal Gorlice. Seine Fläche beträgt etwa 330 m², seine Höhe 13 m. Der Saal diente zu verschiedenen Zwecken – als Sammelplatz für die Soldaten, Munitions- und Lebensmittellager oder als Luftschutzraum. Heute werden in dem Saal sechs Originalstatuen der Karlsbrücke aufbewahrt!
Kapitelkirche St. Peter und Paul. 2003 verlieh Papst Johannes Paul der Kirche St. Peter und Paul den Ehrentitel Basilika Minor. Die Kirche wurde im 11. Jh. erbaut, später wurde sie mehrmals umgebaut, das heutige Aussehen verdankt die Kirche einem neogotischen Umbau im 19. Jh. Sehenswert sind hauptsächlich die gotischen und Jugendstilmalereien, die romanische Grabkapelle des hl. Longinus und die Vysehradmadonna – eine gotische Tafelmalerei.
Ehrenfriedhof Vysehrad - auf dem Vysehrader Friedhof werden seit dem 19. Jh.  bedeutende Tschechen begraben, u.a. die Komponisten Bedrich Smetana und Antonin Dvorak, die Schriftstellerin Bozena Nemcova, der Maler Mikolas Als, der Fußballspieler Josef Bizan, der Schauspieler Vlasta Burian, die Juristin Milada Horakova und der Nobelpreisträger für Chemie Jaroslav Heyrovský.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Vysehradanlage:

  • St.-Martins-Rotunde - es handelt sich um das am besten erhaltene  romanische Bauwerk in Prag
  • Teufelssäule
  • Ruinen des Königspalais
  • Bad der Libuse – Überreste des mittelalterlichen Königsbezirks
  • Galerie Vysehrad – ein Überrest eines mittelalterlichen Wachturms mit einer Ausstellung über zeitgenössische Kunst
  • Kirche der Enthauptung des hl. Johannes des Täufers
  • Leopoldtor
  • Taborer Tor
  • Gebäude der Vysehrad-Kapitel
  • Originalstatuen der Palacky-Brücke, die lyrische Motive darstellen
  • Die Statue des hl. Wenzel – es handelt sich um die Originalstatue (aus dem Jahr 1678), die im 19. Jh. vom Wenzelsplatz auf Vysehrad umgesetzt wurde
  • Freilichtbühne
  • Blick auf die Moldau und die Prager Burg

Geführte Tour durch Vysehrad mit einem privaten geprüften Stadtführer.

Öffnungszeit: Vysehrad Kasematen und gotischer Keller
Winterzeit: 9:30-17:00, Sommerzeit: 9:30-18:00
Kirche St. Peter und Paul täglich: 10:00-17.00; Sonntags 10:30-17:00
Eintrittspreis: 60,- CZK p.P. Kasematen
50,- CZK p.P. Gotischer Keller
50,- CZK p.P. Kapitelkirche St. Peter und Paul.
Informationen über die Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind nur informativ und ohne Gewähr.

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